Lehrgänge

28.01.2017 Trainermeeting in Lahr

Die Trainer auf dem Trainermeeting

Am 28. Januar 2017 war der Kleinbus der TSG-SHA, vollbesetzt mit Übungsleitern der Karateabteilung, schon in den frühen Morgenstunden auf der Straße um pünktlich zum Beginn des jährlichen Trainermeetings des KVBW (Karateverband Baden-Württemberg) in Lahr einzutreffen.

Für die Trainer der TSG gehört die Weiterbildung, das Treffen mit Trainern anderer Vereine, der Austausch und die Informationen die es bei diesem Meeting des KVBWs gibt traditionell in den jährlichen Terminplan.

Die hochkarätigen Trainer boten für Breitensportler genauso viel wie für Wettkampsportler. Man konnte sich über die neuesten Richtlinien bei Prüfungen und bei Wettkämpfen informieren, Übungen für das Schnellkrafttraining und zielgerichtete Kumiteformen bei den Landestrainern erlernen. Der deutsche Rekordmeister Timo Gißler lehrte verschiedene Katas und Helmut Spitznagel zeigte Beispiele zur Koordinationsschulung speziell im Kinder- und Jugendtraining. Jeder konnte wichtige Erkenntnisse mit nach Hause nehmen, die nun in unsere Trainingseinheiten einfließen.

10.06.2016 Training mit Manfred Nagel

Die Trainierenden mit Manfred Nagel in der Mitte

Ein Training der besonderen Art durften die Karatekas der TSG Schwäbisch Hall letzte Woche erleben. Manfred Nagel, der  die TSG Karateabteilung 1974 gründete, war aus Hawaii zu einem Kurzbesuch in seine alte Heimat gekommen. Trotz starker Erkältung und einem erst kürzlich gebrochenen Zeh ließ er es sich  nicht nehmen eine Trainingseinheit zugeben. Unsere jungen Karatekas wunderten sich darüber, wie viele ältere DAN-Träger an diesem Trainingsabend in die Halle kamen. Frühere Weggefährten von Manfred Nagel, die teilweise einen weiten Anreiseweg auf sich nahmen, waren gekommen um mit ihrem ehemaligen Sensei (Meister) zu trainieren. Nagel verdeutlichte eindrucksvoll, wie wichtig  die genaue, saubere und schnelle Ausführung von Grundtechniken im Karate sind. Er legte viel Wert darauf, dass nicht nur Schüler die Basis üben müssen, sondern dass auch die Fortgeschrittenen ihre Basisübungen immer weiter zu optimieren haben. Zu einem gelungen Training gehörte danach auch das gesellige Beisammensein. Der Abend klang mit vielen Anekdoten und Gesprächen aus. Die Haller Karatekas warten schon auf den nächsten Besuch aus Hawaii.

30.01.2016 Trainermeeting in Reutlingen

Ein Teil des Trainerstabs der TSG-Karateabteilung nahm kürzlich am Trainermeeting des Baden Württembergischen Karateverbands (KVBW) teil. Weitere 250 Karatetrainer folgten dem jährlichen Aufruf des KVBWs nach Reutlingen. Das Treffen dient dem überregionalen Austausch der Trainer, der Inspiration für neue Trends und letztendlich der Pflege von Freundschaften. In einem Tagesseminar ließen sich die Teilnehmer von verschiedenen Landestrainern in diversen Trainingseinheiten mit den aktuellsten Informationen versorgen. Selbstverteidigung, Prüferlehrgang, Methodik beim Kata-Training, Erste Hilfe, Marketing und weitere interessante Fachvorträge waren Bestandteil des breiten Angebots. Vieles davon kommt aus der Praxis und ist für diese auch gedacht. Das bedeutet viel Bewegung und Mitmachen bei schweißtreibenden Übungseinheiten, die speziell für diesen Tag vorbereitet waren. Sehr begehrt war eine Übungseinheit mit der amtierenden Kata-Weltmeisterin Christine Heinrich und Ihrem Vater Andreas. Während sie sich mit den technischen Aspekten der Kata Nijushiho beschäftigte, demonstrierte ihr Vater diverse realistische SV-Anwendungen aus den markanten Passagen. Insgesamt betrachtet war jeder mit seiner Teilnahme zufrieden und freut sich schon auf die Umsetzung der neuen Anreize für das eigene Training. Das Bild zeigt die von der Haller Karateabteilung berufenen Trainer zusammen mit der Kata-Weltmeisterin Christine Heinrich (rechts im Bild).

31.10.2015 TSG Karate auf dem Shotokan-Tag in Bad Waldsee

Die Trainierenden der TSG Schwäbisch Hall mit Trainer Kenichi Sato

Insgesamt 23 Sportler der TSG-Karateabteilung nahmen kürzlich an dem vom Baden-Württembergischen Karatebund ausgerichteten Shotokan-Tag in Bad Waldsee teil. Der Lehrgang war mit rund 120 Teilnehmern gut besucht. Die Haller Delegation stellte mit 23 Sportler die größte Gruppe an diesem Tag. Das Trainingsangebot bot für alle Altersgruppen und Gürtelstufen verschiedene Möglichkeiten. Ob Kumite, Kata oder klassische Grundschule; jeder konnte nach eigenem Dafürhalten seine Inhalte wählen. Mit dem Europameister in Kata, Kenichi Sato und dem erfolgreichen österreichischen Athlet und Weltcup-Sieger Daniel Devigili, gaben 2 Vertreter der aktiven Wettkampfszene ihre Erfahrungen und Trainingsmethoden an die Trainierenden weiter. Der erweiterte Trainerstab mit dem Ex Bundestrainer Günter Mohr und dem Stilrichtungsreferenten des Baden Württembergischen Karateverband, Dietmar Wagner (TSG Schwäbisch Hall), bot darüber hinaus einen speziellen Dan-Vorbereitungslehrgang an. Ein spezielles Kindertraining mit Jens Geßler für die jüngsten Teilnehmer rundete das breite Sportangebot ab. Sehr großes Interesse fanden die Kata-Einheiten von Kenichi Sato. Er zeigte grundlegende und häufig vorkommende Basistechniken sowohl aus den Heian Katas, als auch aus der komplexen Kata Gojushihosho, die übersetzt „54 Schritte“ heißt. Mit einer Liebe zum Detail verstand er es, selbst einfache Bewegungen in seine Grundbestandteile zu zerlegen und so manchem wurde klar, dass selbst hinter den rudimentärsten Aktionen komplexe Abläufe koordiniert werden müssen. Insgesamt ein sehr kurzweiliger und interessanter Tageslehrgang für die Schwäbisch Haller. Das Bild zeigt einen Großteil der Teilnehmer aus Schwäbisch Hall, zusammen mit den Trainern Sato (Mitte) und Devigili (rechts).

05.-09.08.2015 Karatcamp in Ravensburg

Breitensport trifft Spitzensport. Trainieren wie die Weltmeister

 

Im wahrsten Sinne des Wortes nutzten drei Sportler der TSG-Karateabteilung die Chance, fünf Tage wie die Weltmeister zu trainieren. Unter dem Motto „Breitensport trifft Spitzensport“ trafen sich ca. 700 Karatekas im Rahmen des 3. internationalen KVBW-Sommercamps in Ravensburg. Auch Besucher aus dem europäischen Ausland waren wieder fester Bestandteil der Szene. Selbst Jose Reinaldo da Silvaose, den bereits langjährige Kontakte mit den Hallern verbinden, scheute auch in diesem Jahr keine Mühen und Anstrengungen, um den weiten Weg von Brasilien auf sich zu nehmen.

 

Außer den amtierenden Weltmeistern in Kata (Christine Heinrich) und Kumite (Enes Erkan), boten weitere 10 Spitzentrainer ein breites Spektrum an Lehrgängen und Seminaren rund um den Karatesport an. Neben den klassischen Themen der Selbstverteidigung, dem Kata- und Kumitetraining, standen Themen wie Sound-Karate, Pratzentraining, Capoeira, Tai-Chi und Kobudo auf dem Stundenplan, um nur einmal die wichtigsten Vertreter zu nennen. Das Angebot umfasste auch Termine zu Trainerfortbildungen, Prüferlehrgängen und Lizenzverlängerungen. Erstmalig fand auch ein Marketingseminar mit Michaela Bayraktar statt, in dem der Karatesport als natürliches Anti-Aging charakterisiert wird und die Zielgruppe der über 40-Jährigen im Fokus hat. Ein vorausschauender Ansatz, wenn man sich vor Augen hält, dass bereits im Jahr 2050 mindestens 2/3 der deutschen Bevölkerung zwischen 40 und 80 Jahren sein wird.

 

Doch zurück zu den fleißigen Sportlern der TSG-Karateabteilung. Diese nutzten nämlich das reichliche Angebotsspektrum während ihres 5 tägigen Aufenthaltes in Ravensburg richtig aus. Mit rund 70 Trainingsangeboten in 9 verschiedenen Lokationen war der „Tisch“ für die internationale Karateszene reich gedeckt. Im Schnitt kam jeder der 3 TSG’ler auf mindestens 4 Stunden Sport pro Tag in den gut besuchten Sporthallen. Bei sehr populären Trainern wie Christine Heinrich (BRD, amtierende Kata-Weltmeisterin) und Silvio Campari (Italien, mehrfacher Weltcupsieger) mussten sich sogar ca. 200 Trainierende den Platz in einer Halle teilen, um an ihren Kata Spezial Lehrgängen teilzunehmen. Und dies bei schweißtreibenden Temperaturen von über 30°C. Doch das Miteinander und die Lust auf Neues ließ die emsigen Karatekas nicht müde werden. Beim gemeinsamen abendlichen Tagesausklang in den abgekühlten Gassen von Ravensburg ließ man dann den Tag bei Speis und Trank noch einmal Revue passieren und genoss die herrlichen abendlichen Temperaturen unter freiem Himmel. Insgesamt, und da sind sich alle einig, ein reichhaltiges und lohnenswertes Angebot des Baden Württembergischen Karateverbands, welchem auch die Sportler der TSG-Karateabteilung angehören. Jeder von ihnen freut sich schon insgeheim auf das Sommercamp im Jahr 2016. Vielleicht sogar mit einem erweiterten Haller Teilnehmerkreis. Das Bild zeigt die drei Haller Sportler zusammen mit dem italienischen Trainer und mehrfachem Weltcupsieger Silvio Campari (6. Dan).

04.07.2015 TSG-Karatekas auf Jubiläumslehrgang in Warmbronn

Man muss schon eine besondere Beziehung zum Karatesport haben, um zu verstehen, weshalb man bei Außentemperaturen von annähernd 40 Grad das schweißtreibende Training in einer Sporthalle dem erfrischenden Freibadbesuch vorzieht. Eine Delegation der TSG-Karateabteilung folgte am Wochenende der Einladung des befreundeten Karatevereins in Warmbronn. Zu ihrem 20-jährigen Bestehen hatten sie zwei namhafte Trainer eingeladen. Köksal Cakir und Fiore Tartaglia. Köksal Cakir, mehrfacher deutscher Meister und World-Game Sieger, ist unumstritten der derzeit erfolgreichste Wettkampftrainer in Baden Württemberg. Er zeigte in zwei interessanten Trainingseinheiten Kampfkombinationen und gab praktische Tipps. Fiore Tartaglia, Buchautor und einer der erfahrensten Kata-Trainer in Baden Württemberg, trainierte zuerst die Oberstufe. In seiner individuellen, ruhigen und kompetenten Art widmete er sich an diesem Tag der Kata Jiin. Schwerpunkt seiner Ausführungen waren neben technischen Details auch mentale Aspekte, die eine Kata begleiten sollten. Demonstrativ führte er alle Teilnehmer, die in diesem Moment die Augen geschlossen hielten, gedanklich an einen Sandstrand am Meer mit spielenden Kindern, wolkenlosem Himmel und umherfliegenden Möwen. Jeder hatte einen realistischen und bildlichen Eindruck dieser Situation und verspürte innere Zufriedenheit. Aus dieser Stimmung heraus forderte er dann alle auf, blitzschnell ins Wasser zu springen. Diese, in Gedanken entwickelte Geschwindigkeit, überstieg zwar die körperlichen Fähigkeiten eines Jeden, dennoch wurde allen klar, dass wir durch Visionen angetrieben werden. Dieses Wechselspiel der Kräfte findet sich im Ablauf einer Kata wieder. Wer im Stande ist, seine Ziele geistig abzurufen, der wird sich in seinem Tun auch weiterentwickeln. Übrigens sind das Ansätze, die sich ebenfalls im Alltag anwenden lassen. Im Training der Unterstufe wählte der hauptberufliche Grafikdesigner dann einen anderen Ansatz. Jeder sollte 100% seiner Leistung mobilisieren. Ist er nicht mehr dazu im Stande, so zeigt er dies durch das Heben seines Armes an und geht zur Seite. Dieses Verhalten ist besser, als nur mit einem Teil seiner Kraft weiterzumachen. An einer praktischen Übung demonstrierte er das beispielhaft. Die Aufgabe war für alle dieselbe: Jeder führte im Vor- und Rückwärtsgehen dieselben Schlag- oder Blocktechniken mit Maximalkraft aus. Nach ca. 10 Minuten stoppte er das Experiment, zeugte den Aussteigern Respekt für ihre Ehrlichkeit und attestierte den übriggebliebenen Sportlern, nicht 100% ihrer Leistung eingesetzt zu haben. Und er hatte Recht, denn keiner ist fähig, länger als ca. 4 Minuten konstante Maximalleistung von seinem Körper abzurufen. Weitere Beispiele folgten und untermauerten diese These.

Insgesamt sammelten die Haller an diesem Tag interessante Einblicke und tolle Erkenntnisse. Nach den ca. 3 Stunden Training, aufgeteilt in zwei Trainingseinheiten, luden die Gastgeber zu einem tollen Essen ein und ließen es sowohl kulinarisch als auch musikalisch an nichts fehlen. Das Bild zeigt die zehn Haller Sportler zusammen mit Fiore Tartaglia (6. Dan, ganz rechts) und dem Ausrichter Serdal Sahin (4.Dan, Zweiter von rechts).

22.11.2014 Trainierende in Bad Waldsee

Am Samstag, den 22. November, fuhren zwanzig Karateka der TSG Schwäbisch Hall nach Bad Waldsee. Dort nahmen sie an einem großartigen Karate Lehrgang teil.

 

Schon um 10 Uhr begann das Training beim ehemaligen Bundestrainer Günter Mohr.

 

Danach folgten zwei Kataeinheiten bei  Kenichi Sato, mehrfacher Kata  Europacupsieger. Hier lernten sowohl Nachwuchskarateka als auch  fortgeschrittene Trainer mehr über Details der Schüler - und Meister Kata.

 

Das Training endete um 16 Uhr mit zwei Einheiten bei Kumite Weltmeister Daniel Devigili aus Österreich mit einem anstrengenden Kampftraining.

 

Nach der über zweistündigen Heimreise traf man sich noch in Bibersfeld, um bei einem gemeinsamen Abendessen den Tag revue passieren zu lassen und einen fröhlichen Abend zu verbringen.