Wettkämpfe

Platz 2 für den Haller Karate-Nachwuchs beim Fulda Cup

Das Bild zeigt v.l.n.r.: Lenz Hocher, Oliver Pitsur, Jannik Taubald, Daniel Schmieg und Heiko Kärcher (Trainer)

Die Wettkampfmannschaft der Karateabteilung der TSG Schwäbisch Hall startete Anfang November auf dem Fulda Cup in Hessen. Dies war zugleich ein Besuch bei einem ehemaligen, langjährigen Haller Karateka, Lenz Hocher, der zum Studium nach Fulda gezogen ist und anschließend den Abteilungsvorsitz der Fuldaer Karateabteilung übernommen hat. Lenz war auch für den reibungslosen Ablauf des Turniers mit über 100 Startern mitverantwortlich. Einer der Leitsätze des Karate lautet: "Dojo nomino karate to omou na" - Glaube nicht, dass Karate nur im Dojo (Übungsraum) stattfindet. Im Karate wird nicht nur der Sport, sondern auch Freundschaften gepflegt, auch wenn sie über die Ländergrenzen hinweggehen.

 

In der Disziplin Kumite, dem freien Kampf zweier Gegner, traten die Haller Oliver Pitsur und Jannik Taubald in der Kategorie Schüler an. Hierbei gab es keine Unterteilung nach Gewichtsklassen, sodass sie sich gegen weitaus größere und schwerere Gegner behaupten mussten. Oliver, der kleinste in seiner Gruppe, hatte anfangs großen Respekt vor seinem Gegner und geriet mit drei Punkten in Rückstand. Doch im Laufe des Kampfes bemerkte er, dass die Größe alleine nicht das Entscheidende ist. Seine anfängliche Zurückhaltung schwenkte während des Kampfes in einen Siegeswillen um und er verkürzte mit seinen starken Gyaku-Zuki Chudan Kontern (Fausttechnik zum Körper) auf 2:3. In den letzten Sekunden musste er alles riskieren, um noch ein Unentschieden herauszuholen. Allerdings wurde er hierbei wiederum von seinem Gegner abgekontert. Auch Jannik hatte mit seinem Gegner zu kämpfen. Jannik's Angriffsversuche wurden durch seinem Kontrahenten mit diversen Fußtritten unterbunden und so blieben ihm nur wenige Chancen, die er aber leider nicht nutzen konnte. Die beiden jungen Kämpfer machten ihre Sache gut, kamen aber nicht über die Vorrunde hinaus.

 

Daniel Schmieg ging in der Kategorie Kumite Jugend an den Start. Dies war für den 15-jährigen sein erster Wettkampf überhaupt und umso überraschender war es, dass er gleich im Finale stand. Daniel agierte zu Beginn mit gezielten Angriffen und ging in Führung. Seinem Gegner gelang es aber, den Kampf zu drehen und so stand es gegen Ende des Kampfes 2:3. Diesen Punktestand rettete sein erfahrener Kontrahent über die Zeit. Daniel erkämpfte sich mit seiner starken Leistung den 2. Platz und nahm stolz die verdiente Silbermedaille entgegen.

Haller Karate-Nachwuchs auf dem Regio Cup Ost erfolgreich

In der Disziplin Kumite Einzel, dem freien Kampf zweier Gegner, kämpfte Pia Reber im Tabellensystem und gewann ihren ersten Kampf souverän. Trotz ihrer guten Leistung fehlte der letzte Siegeswillen und sie fand mit ihren Konkurrentinnen aus Ravensburg und Freiburg, denen sie mit 5:6 und 4:5 unterlag, ihre Meister. Trotzdem reichte es letztendlich zum verdienten 3. Platz.

 

Ruben Reber unterlag immer nur knapp mit einem Punkt Unterschied. In seinem ersten Kampf lag er bis wenige Sekunden vor Schluss mit 2:1 vorne und kassierte dann einen Mawashi-Geri chudan (Fußtritt zum Körper). Seinen letzten Kampf startete Ruben stark mit einem zwei-Punkte Vorsprung. Besonders seine Fausttechniken konnte er wirkungsvoll einsetzen. Doch sein Kontrahent ließ nicht locker und begann die Aufholjagd. So stand es schließlich 4:4 bevor er in letzter Sekunde einen Konter einstecken musste und so unglücklich mit 4:5 Punkten verlor. Hätte Ruben den letzten Treffer gelandet, wäre der Kampf um den dritten Platz in Sicht gewesen.

 

Patrick Hellebrandt konnte im Einzel, aufgrund Verletzungen und dem daraus folgenden Trainingsrückstand leider nicht überzeugen und unterlag der starken Konkurrenz aus Konstanz.

 

Im Kumite Team, das aus mind. drei Kämpfern besteht, bekamen die Haller Jungs Unterstützung von Tim Steiner vom Vfl Mainhardt. Für die Haller Kämpfer war dies das erste Turnier, das sie gemeinsam als Team bestritten und so gingen sie mit gemischten Gefühlen ins Rennen. Trotz eines Sieges reichte es leider nicht fürs Finale. Zum Schluss standen sie aber auf dem Treppchen und nahmen stolz den Pokal und Medaillen für den 3. Platz entgegen.

Vereinsmeister

Nachdem im vergangenen Jahr die Vereinsmeisterschaften leider ausgefallen sind, konnten wir sie dieses Jahr im Oktober nachholen. Am 17.10.2014 haben sich 30 Jugendliche und Erwachsene der TSG Schwäbisch Hall in der Disziplin Kata gemessen. Hierbei geht es darum spezielle Technikfolgen in einer fest gelegten Reihenfolge vorzuführen. Es geht darum die Techniken möglichst sauber vorzuführen und dabei eine gewisse Trittsicherheit zu beweisen. In dem K.O.-System, das dem Wettkampf zu Grunde liegt, haben sich dieses Jahr vier ganz besonders hervorgetan. Im Bereich der Gelb und Orangegurten haben bei den Kindern Erik Frank und bei den Erwachsenen Robert Kern sich besonders hervorgetan. Bei den höheren Gurten haben Hanne Sander im Bereich der Jugend und ihr großer Bruder Jacob Sander sich beweisen können.

Neckar-Cup in Oberndorf am Neckar

Bronze, Silber und Gold für die TSG-Karateabteilung

Die erfolgreiche Mannschaft mit ihrem Trainer Heiko Kärcher

Die Karate-Jugendmannschaft von Trainer Heiko Kärcher startete mit sechs Teilnehmern
auf dem 6. Neckarcup in Oberndorf am Neckar.

 

Die jungen Starter, im Alter zwischen 12 und 21 Jahren, mussten sich mit 16 verschiedenen Karatevereinen aus Baden-Württemberg mit insgesamt 250 Startern unter Beweis stellen.

 

Besonders gute Leistungen zeigten die Haller Kämpfer in der Kampfdisziplin Kumite.

 

Bruno Dewor konnte sehr gute Leistungen abrufen und kämpfte
sich letztendlich bis zum Poolfinale vor. Hierbei musste er einige unerlaubte
Treffer einstecken, konnte den Kampf aber dank seiner taktischen und
technischen Überlegenheit für sich entscheiden. Im darauffolgenden Finale war
er seinem Kontrahenten mit 5:2 Punkten klar überlegen und stand am
Ende mit einer Goldmedaille auf dem Podest.

 

Lea Breu überzeugte ebenfalls mit einer außerordentlichen Leistung. Breu hatte
anfangs Schwierigkeiten ihre Gegnerin, die sich stark aufs Kontern
konzentrierte, unter Kontrolle zu bekommen. Doch die gute Vorbereitung machte
sich bezahlt. Durch die sehr guten Angriffe und dem starken unter
Druck setzen ihrer Gegnerin, gewann sie den Kampf mit 3:2 und stand daraufhin
im Finale. Im letzten Kampf unterlag sie ihrer Gegnerin jedoch knapp mit 5:7 und kam am Ende auf den zweiten Platz.

 

Kota Fukano (Japan) war in seiner Altersklasse seinen Kontrahenten deutlich überlegen.
Seine beiden Kämpfe konnte er mit jeweils 9:1 Punkten vorzeitig beenden. Die
Goldmedaille war daraufhin die logische Konsequenz.

 

Zudem ging Fukano in der Disziplin Kata an den Start. Hierbei galt es, zwei
unterschiedliche Katas kraftvoll und vor allem fehlerfrei nach japanischem
Vorbild vorzuzeigen. Am Ende der zweiten Runde kam es zu einem
Punktgleichstand und so musste sich Fukano in einem Stechen beweisen.

Die von Fukano perfekt vorgeführte Kata sicherte ihm die Bronzemedaille.

 

Auch die übrigen Haller Starter Pia Reber, Ruben Reber und Patrick Hellebrandt
machten ihre Sache gut, unterlagen aber der starken Konkurrenz.

28. Weinheimer Karate Burgenturnier

09.11.2013